Hans Sachs’ Rezeption des spätmittelalterlichen Dialogus Salomonis et Marcolfi

Résumé : Hans Sachs’ Komödie Juditium Salomonis steht am Ende einer langen Traditionslinie von Nachdichtungen und Umdichtungen einer zuerst sehr seriösen mittelalterlichen disputatio zwischen dem weisen König Salomon und seinem schlauen Widerpart Markolphus. Diesen Stoff hat der Nürnberger – wie schon seine Vorgänger – teilweise wortgetreu übermittelt, andrerseits aber gekürzt und umfunktioniert. Mein hauptsächliches Augenmerk gilt den unmittelbaren spätmittelalterlichen Quellen des Autors: dem bebilderten Unterhaltungsroman von 1487 (Frag vnd antwort Salomons und Marcolfs) und einem Fastnachtspiel von Hanz Folz (Von dem König Salomon und dem Bauern Markolf, 1493). Ziel des Beitrags ist es, die produktive Rezeption des schwankhaften Themas zu analysieren und dabei zu zeigen, wie Hans Sachs es in den Dienst einer individuellen wie auch gesellschaftsbezogenen Didaxe stellt, wobei deutliche sozialkritische Untertöne zu verzeichnen sind.
keyword : Hans Sachs Drama
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Contributor : Florent Gabaude <>
Submitted on : Friday, March 18, 2016 - 12:38:15 PM
Last modification on : Thursday, June 7, 2018 - 9:25:40 AM

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  • HAL Id : hal-01290654, version 1

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Florent Gabaude. Hans Sachs’ Rezeption des spätmittelalterlichen Dialogus Salomonis et Marcolfi . Florent Gabaude, Jürgen Kühnel, Mathieu Olivier. Études offertes à Danielle Buschinger par ses collègues, élèves et amis à l’occasion de son quatre-vingtième anniversaire, 60 (2), ⟨Presses du “Centre d’Études Médiévales de Picardie”⟩, pp. 45-57, 2016, Collection "Médiévales", ISBN 978-2-901121-92-3. ⟨hal-01290654⟩

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