Ferdinand Hiller und das Théâtre-Italien in Paris 1851-1852

Résumé : Wie es aus dem Beitragstitel hervorgeht, wird im folgenden über Ferdinand Hillers Dirigententätigkeit während seines Parisaufenthaltes behandelt. Hierbei wird sich nachvollziehen lassen, dass der gefeierte Orchesterleiter als Operndirigent vergleichsweise wenig erfolgreich war. Im Jahre 1851 wird Ferdinand Hiller für drei Jahre vom Direktor und Unternehmer Benjamin Lumley als Dirigent und künstlerischer Leiter des Théâtre-Italien in Paris und des Her Majesty’s Theatre in London angestellt. Seine Tätigkeit wird sich jedoch auf die Leitung des einzigen Pariser Theaters während der Spielzeit 1851-1852 beschränken. Nach einer Vorstellung der Laufbahn und der Einstellung des deutschen Dirigenten vor dem Antritt seines Amtes, wenden wir uns zunächst Lumleys zweifacher Leitung, Hillers Ernennung und seinen Befugnissen zu. Dann werden das Ensemble des Théâtre-Italien, der Spielplan der Spielzeit 1851-1852 und die erste Aufführung von Beethovens Fidelio, die einzige Neuheit der Spielzeit, betrachtet. Schlieβlich werden die Ursachen und die Folgen von Lumleys Bankrott analysiert. Diese Untersuchung stützt sich hauptsächlich auf die gründliche Durchsicht der Sammlungen AJ/13 und F/21 der Archives Nationales in Paris, was das Théâtre-Italien während dieser Spielzeit betrifft, auf Hillers Vierzehn Tage in Paris genannten Bericht von 1851, der erst 1868 veröffentlicht wurde, auf den ersten Band aus Hillers Briefwechsel, der 1958 von Reinhold Sietz herausgegeben wurde, auf die 1864 veröffentlichten Lumleys Memoiren und auf das Durchsehen folgender Zeitschriften: La Revue et Gazette musicale de Paris, Le Ménestrel, Le Journal des Débats und die Neue Zeitschrift für Musik.
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Peter Ackermann (dir.); Arnold Jacobshagen (dir.); Roberto Scoccimaro (dir.); Wolfram Steinbeck (dir.). Ferdinand Hiller: Komponist, Interpret, Musikvermittler, Merseburger, p. 379-400, 2014, Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte, 978-3-87537-349-3
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Contributeur : Matthieu Cailliez <>
Soumis le : samedi 24 novembre 2018 - 00:15:27
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Matthieu Cailliez. Ferdinand Hiller und das Théâtre-Italien in Paris 1851-1852. Peter Ackermann (dir.); Arnold Jacobshagen (dir.); Roberto Scoccimaro (dir.); Wolfram Steinbeck (dir.). Ferdinand Hiller: Komponist, Interpret, Musikvermittler, Merseburger, p. 379-400, 2014, Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte, 978-3-87537-349-3. 〈hal-01933725〉

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